Liebe Feuerwehrkameraden, verehrte Leserinnen und Leser !
Das Jahr 2007 begann mit zwei Alarmen, der erste war am 18.01. am Bachanger.
Im Aschekasten eines Pelletsofens hatten sich nicht verbrannte Pellets entzündet und setzten den Keller unter Rauch, wobei kein Sachschaden entstand.
Eine knappe Woche später wurden wir zu einem Garagenbrand nach Tannenberg gerufen. Ein in der Garage stehender Kompressor hatte einen Kurzschluss und setzte den Dachstuhl in Brand. Beim Eintreffen am Brandort war die Feuerwehr Tannenberg bereits mit dem Löschen der Garage beschäftigt. Durch das schnelle Eingreifen des Atemschutzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden.
Seit Wegfall der Feuerschutzabgabe wird im 2-Jahres-Turnus ein Spendenaufruf durchgeführt, um die Anschaffungen für die Feuerwehr zu finanzieren. Hiermit möchte ich mich in Namen der Feuerwehr bei allen Spenderinnen und Spendern recht herzlich bedanken.
Seit 2007 werden wir auch bei Verkehrsunfällen gerufen. Der erste Unfall war in der Schongauerstrasse am Ortsausgang. Gott sei Dank nur mit einem Leichtverletzen und Sachschaden.
Durch den Klimawandel wird unser Wetter immer extremer, von Trockenheit bis Dauerregen oder Starkregen wie am 19. August, wo wieder zahlreiche Keller überflutet wurden.
Am Schlimmsten traf es die St. Anna Kirche und die Klause, wobei in der Letzteren das Wasser 25 cm in der Wohnung stand.
Das Allerschlimmste waren aber die Öltanks im Keller, wo die Gefahr des Auslaufens drohte.
An dieser Stelle will ich auch der Tannenberger Feuerwehr danken, die uns bei diesem Einsatz unterstützte .
Die gesamten Einsatzstunden in diesem Jahr betrugen 958, wobei keine Übungen mit einberechnet sind.
Mein Dank gilt allen Feuerwehrkameraden, Dienstgraden, dem Jugendwart, Gerätewart, Kassier, der Fahnenabordnung und dem Wirt des Feuerwehrhauses für die großen Leistungen und den enormen Zeitaufwand.
Für ein offenes Ohr und die gute Zusammenarbeit danke ich Herrn Bürgermeister Hans Selzle und dem Gemeinderat.
Ich verbleibe mit dem Wahlspruch
„GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR“
Burggen, im März 2008
Hermann Lang
Kommandant und Vorstand
Der Atemschutz besteht derzeit aus einer 15 Mann starken Truppe, die jährlich zu den normalen Übungen noch 6 Zusatzübungen bestreitet. Eine davon führt – wie jedes Jahr- als Leistungsnachweis nach Hohenpeißenberg in die Grubenrettungsstelle.
Im Sommer machte die Gruppe eine Bootsfahrt am Lech mit einem großen Schlauchboot der Bundeswehr, welches Stefan Lang organisiert hat.
Anschließend machten wir ein kleines Grillfest.
3 Jahre sind wieder um, und wir wurden von Dr. Stefan Schnack erneut untersucht, ob wir alle weiterhin atemschutztauglich sind, was Gott sei Dank der Fall ist.
Wir würden uns auch auf Nachwuchs in der Atemschutztruppe freuen.
Michael Fischer
Atemschutzwart
Der Winter 2006/07 war ohne viel Schnee, was für die Kameraden mehr Theorieunterricht bedeutete. Es wurden Themen wie die Wasserversorgung aber auch Brandbekämpfung behandelt.
Im Frühjahr erhielt die Jugendgruppe dann Zuwachs von 5 neuen Burschen. 2 Kameraden wurden gleichzeitig in den aktiven Dienst übernommen.
Es folgten die üblichen Nassübungen. Auch am Kreisfeuerwehrjugendtag nahmen wir mit einer Mannschaftsstärke von 17 Mann teil.
In diesem Jahr nahmen die Kameraden auch das erste Mal an der Leistungsprüfung teil, die sie natürlich bestanden.
Des weiteren wurde eine interne Funkübung durchgeführt, wobei die älteren Kameraden für die Jüngeren die Orte aussuchten und sie per Funk und Karte dorthin schickten.
Im Sommer feierten wir an Bellmunds Stadel die erfolgreiche Teilnahme am Kreisfeuerwehrjugendtag, mit Grillfleisch und Getränken. Die Kameraden, die bei der Musikkapelle sind, übernehmen an diesem Abend die musikalische Unterhaltung mit ihren Blechblasinstrumenten.
Eine größere Aufgabe stellte das Entfernen unerwünschter Pflanzen aus dem Bachlauf dar. Der auf ca. 300m zugewachsene Bach am Anger wurde innerhalb von 3 Wochen vom Unkraut befreit.
Beim Jugendstockschützenturnier belegte die Moarschaft der Feuerwehrjugend den 9. Platz.
Im Herbst fand dann ein Erste Hilfe Kurs statt, an dem die gesamte Jugendgruppe teilnahm.
Am Wissenstest nahmen wir dieses Jahr nicht teil, da dieser das Thema Erste Hilfe hatte und er sich mit dem oben genannten Kurs überschnitten hätte.
Als kleine Abwechslung zur Feuerwehrtätigkeit machten wir an einem Sonntag einen kleinen Ausflug nach Peißenberg zum Bogenschiessen.
Mit kameradschaftlichem Gruß
Alex Maier
Jugendwart
Heuer wurde das erste Mal die Leistungsprüfung nach den neuen Richtlinien durchgeführt.
Alexander Maier und Kdt Hermann Lang wurden von Kreisbrandmeister Uli Weiß in die neuen Richtlinien eingewiesen.
Es nahmen 7 Jugendliche an dem bronzenen Leistungsabzeichen Teil und alle schlossen mit Erfolg ab.
Unser besonderer Dank gilt Alexander Maier für die hervorragende Ausbildung.
Teilnehmer waren: Ersatzmänner waren:
- Schönherr Johann Jocher Stefan Maschinist
- Schönherr Maier Alexander Gruppenführer
- Wohlfahrt Uli
- Grimm Arnulf
- Höpfl Christian
- Grimm Meinrad
- Kopp Ferdinand
Stefan Möst hat es ermöglicht, dass wir in diesem Jahr die Feuerwache 2 in München besichtigen konnten.
Mit 48 Teilnehmern fuhren wir am 21.04. am Feuerwehrhaus los in Richtung München. Dort bekamen wir eine ausführliche Führung durch die Feuerwache.
Einige Kameraden konnten mit der 50m hohen Drehleiter hochfahren und den Ausblick über München genießen. Anschließend ging es wie bereits im vorigen Jahr zum Mittagessen ins Hofbräuhaus.
An diesem Tag hatte die Staatskanzlei Tag der offenen Tür. Bei diesem sehr interessanten Besuch beteiligten sich leider nur 4 Leute.
Wir setzten die Fahrt dann Richtung Augsburg fort. Dort besichtigten wir das Wasserkraftwerkes von Wolfgang Köhler und im Anschluss das Mühlenmuseum.
Am Abend kehrten wir noch im Gasthaus Sonne in Epfach ein.
Ein herzliches Vergelt`s Gott an unseren Busfahrer Rudolf Bellmund und unseren Musikanten Stefan Kirchhofer.
Das Ehrenkreuz in Gold, für 40 Jahre Feuerwehrdienst,
wurde an Wohlfahrt Josef verliehen.
Das Zivilehrenzeichen in Silber wurde Gast Herbert
verliehen.
Wir gedenken unseren verstorbenen Kameraden.
Wir werden sie in ehrender Erinnerung behalten.
Beinberger Karl
15.05.1923 - 08.01.2007
Kirchhofer Sebastian
04.03.1922 - 04.08.2007
Der Kehraus ist der Auftakt unserer jährlichen Vereinsaktivitäten. Er fand am 20.01.2007 im Gemeindehaus statt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte wieder die Gruppe Berchtold. Als Einlage der Landfrauen wurde „Burggen sucht den Superstar“ mit vielen lustigen Darstellern aufgeführt und die Löschzicken brachten eine humorvolle Version von „Let`s Dänz“. Die Finkmann`s belustigten uns mit dem Sketch „Der Tanztee“.
Andreas Brendl stellte sich als Prinz Karneval zur Verfügung.
Am 28.04. führten wir wieder die jährliche Schrottsammlung durch, bei der 27,6 t Schrott zusammen kamen.
Auch beim Vereinskegeln nahmen wir wieder teil und erreichten den 15 Platz von 29 Mannschaften.
Teilnehmer waren Schuster Günther, Hofmann Peter und Lang Hermann.
Beim Vereinsschießen möchte ich mich bei allen Schützen für die rege Teilnahme bedanken. Wir erreichten einen sehr guten 2. Platz. Es war allerdings auch nur 1 Ring Abstand zum Erstplazierten!
Den Jahresabschluss bildete die Nikolausfeier beim Pudlwirt, mit Bischof Josef Schuster und Rupprecht Xaver Eiband, welche Lob und Tadel austeilten.
Ein interessanter Diavortrag von Gottfried Hofmann über Vietnam bildete den Abschluss.

Protokoll
Die Generalversammlung der F.F. Burggen wurde am 17.3.82 im Gemeindehaus
vor 56 Anwesenden abgehalten.
Kom. Seichter begrüßte Bgm. Eiband, 2. Bgm. Selzle, KBM Patzner u. alle Anwesende.
Zum Bericht von Kom. Seichter: 1 Kaminbrand bei Eirenschmalz, 1 Stadel brannte ab (Schropp Eduard), 1981 kein Heuwehrgerät Einsatz, 22 Übungen, 1 Großübung in Haslach, 20 Atemschutzübungen, 3 Funkübungen.
In der Brandschutzwoche wurde eine Ernstfall mäßige Einsatzübung mit den Lehrkräften u. Schulkinder abgehalten.
1 Großübung zur Brandschutzwoche in Schwabbruck, Ordnungsdienste für andere Vereine wurde 11 mal ausgerückt.
Neuanschaffungen ca. 3 000 DM.
Dank an die Gemeinde, allen F. Männern, der Jugendgruppen für die gute Zusammenarbeit.
Große Aussprache benötigte die am 5. September 1982 stattfindende Fahnenweihe.
Die neue Fahne wird im Kloster Schlehdorf gestickt.
Bgm. Eiband sprach Dankesworte über den guten Ablauf der Feuerwehr und den freiwilligen Dienst und er hofft auf ein gutes, ohne Brand ablaufendes Jahr. Er ehrte noch zum 25jährigen Erhart Gottlieb, Lang Andreas, Schleich Konrad, Seichter Gerhard, Kleber Helmut u. Höfler Eduard.
Kom. Seichter beschloss die Versammlung, dass die ca. 70 Feuerwehrleute gut zusammen halten.
Der Verwaltungsrat:
Kommandant Seichter
Schriftführer Geiger Fritz