Vorstellung des Arbeitskreises Dorfgeschichte

 

Im Rahmen der Dorferneuerung in Burggen empfahlen seinerzeit die beteiligten Behörden die Gründung von Arbeitskreisen. Bei einer öffentlichen Sitzung der Dorferneuerung 1992 kam es dann zur Gründung von verschiedenen Arbeitskreisen, u.a. zu dem für Dorfgeschichte.

Die Behörden stellten zur Betreuung des Arbeitskreises die Historiker Brigitte Neubauer und Martin Ott zur Verfügung. Unter Anleitung dieser Fachleute nahm der Arbeitskreis die Arbeit auf und es wurde sehr schnell ersichtlich, dass es vorrangig darum gehen wird, sich die Geschichte unseres Dorfes selbst zu erarbeiten bzw. die vorhandenen Geschichtsforschungsergebnisse zu einem Überblick zusammen zu fassen.

 

Als eine der ersten Aufgaben wurde die Sichtung der vorhandenen Materialien erachtet. Eine Fülle von Archivalien der Gemeinde (s. Bilder unten) wurde dafür gesichtet, gelesen, übersetzt und zunächst grob geordnet. Unter Anleitung der Fachleute lernten wir, nach wissenschaftlichen Kriterien unsere Dorfgeschichte zu erarbeiten. Ziel war und ist es, die verschiedenen Quellen (Fotos, Texte, Urkunden, mündliche und schriftliche Überlieferungen, Schmeidel-Chronik etc.) in einem zeitgeschichtlichen Zusammenhang darzustellen und Verbindungen zwischen den dörflichen Ereignissen und den allgemeinen geschichtlich relevanten Entwicklungen herzustellen.

 
 

 

Neben den Archiven vor Ort ist die „Haus- und Familienchronik von Burggen“, die Johann Schmeidel nach jahrelanger, ehrenamtlicher Forschung erstellte, die wichtigste Quelle unserer Arbeit.

 

 

<center>Johann Schmeidel <br> </b>geb. 1914 - gest.1985<b>
 

 

 

Große Unterstützung und Hilfestellung erhielt der Arbeitskreis von Anfang an durch die Geschwister Josef und Georg Kirchhofer. Ihnen verdanken wir vor allem vielfältige und wertvolle mündliche Überlieferungen.

 

<center>Josef Kirchhofer <br></b>geb. 1912 - gest.2000<b>
<center>Georg Kirchhofer <br></b>er arbeitet heute noch aktiv im Arbeitskreis mit <b> <br><br>
 
<center>Anneliese Götze <br></b>bei der Bearbeitung der Sammlung<b><br>

 

1993

 

Beginn der Fotosammlung aus Privatbesitz. 

 

 

1993

 

Beginn der Recherche in Amtsblättern und alten Zeitungen;

ab 1995 fortlaufende Sammlungen von Zeitungsartikeln über

Burggen.

<center>Gisela Kager u. Günther Schuster <br></b>beim Archivieren<b><br><br>
 
<br><br>

 

1993

 

Erste Ausstellung des Arbeitskreises Burggen

 

Ein Jahr Arbeit "Dorfgeschichte"

 
<br>

 

1994

 

Zweite Ausstellung des Arbeitskreises über Burggens Vorgeschichte unter wissenschaftlicher Anleitung der Historiker Brgitte Neubauer und Martin Ott.

 

 

1995

 

 

Martin Ragaller beim Aufbau der Archivregale im Gemeindehaus.

 

<br>
 

 

1995

 

Beginn der Archivierungsarbeiten am Computer. 

 

Erwin Mayer und Martin Ragaller bei der Dateneingabe

 

<br>
 

 

1995

 

Gabi Romeyke und Erwin Mayer beim Sortieren und Einordnen von altem Schriftgut nach dem Einheitsaktenplan.

 

 

<br>
 

 

1995

 

Das  „Historische Fenster“ wurde angefertigt und im Eingangsbereich des Gemeindehauses angebracht. 

Bisher wurden 28 Themengruppen dargestellt.

 

Ewald Siebachmayer, Josef Arnold und Bruno Faller

 

<br><br>
 

 

1997

 

Arbeitskreismitglieder bei der Enthüllung des römischen Meilensteines in Burggen am Auerbergland-Aktionstag

 

<br><br>
 
<br>

 

1999

 

Anläßlich des 100-jährigen Bestehens der Molkereigenossenschaft Burggen wurde die Festschrift

 

"Die fünf Käsküchen in der Gemeinde Burggen"

 

erstellt.

 

 

 

2000

 

Eine  Sterbebildsammlung wurde begonnen, die inzwischen über 1000 Bilder umfaßt.

 

Das älteste Sterbebild ist aus dem Jahre 1861.

 

 

<br>
 

 

2003

 

Zu den Bayerischen Kulturtagen im Auerbergland wurden für die 26 Häuser des unter Denkmalschutz stehenden Ensembles St. Anna-Straße in Burggen Haustafeln erstellt.

 

 

 

 

Die Sprecherin des Arbeitskreises

für Dorfgeschichte Margot

Frerking-Ehlich mit  Haustafel.