Ansichten von Burggen

 

Ohne näher auf die Geschichte der Post- und Ansichtskarten einzugehen, sollen nur die dem Arbeitskreis Dorfgeschichte, Burggen überlassenen Exemplare kurz erläutert werden.

Etwa ab 1870 gab es in Bayern die sogenannte

„Correspondenzkarte“.

Auf einem Karton war einerseits die Empfängeradresse und die für den postalischen Versand erforderlichen amtlichen Vermerke und andererseits Platz für private Kurzmitteilungen. Da zu jener Zeit nicht überall und jedem ein „Fernsprecher“ zugänglich war, bekam diese Form der Nachrichtenübermittlung per Post sehr schnell größere Bedeutung.
Obwohl damit der Inhalt einer Korrespondenz zwischen Absender und Empfänger nicht mehr (wie in einem verschlossenen Brief) „geheim“, sondern öffentlich lesbar wurde und weil zudem der Versand preiswerter war, fand die Karte große Verbreitung.
Durch die technischen Entwicklungen u.a. im Druckwesen wurde es möglich, stilisierte Ansichten von Städten, besonderen Gebäuden etc. auf den Postkarten anzubringen. Zuerst in schwarz- weiß, dann von Hand koloriert, später maschinell koloriert.
Etwa ab 1895 wurde der Abdruck von Fotografien möglich.
Evtl Mitteilungen konnten zu der Zeit nur auf der Bildseite erfolgen.

Seit 1905 wurde der Adressen-Teil so verändert, wie dieser auch heute noch auf Ansichtspostkarten zu finden ist. Die Hälfte der Adressen-Seite konnte nunmehr noch für private Mitteilungen genutzt werden.

 

 

Die älteste bekannte geschriebene Karte – 1904
Anmerkung: vor dem Pfarrhof steht noch ein Holztrog-Brunnen, dieser wurde nach 1895 durch den heute noch vorhandenen Eisenbrunnen ersetzt (siehe nachfolgende Karte).

 


Diese Karte wurde am 14. April 1921 geschrieben.

 

Ortsansicht von Nord-Osten
Anmerkung: Haus im Vordergrund heute Familie Grimm

 


 Ein  Kartenausschnitt von Ober- und Niederbayern von 1579
 Bay. Landesvermessungsamt München

 

  Kolorierte Karte um 1900

 


Bachansicht von Moser-Schmiede abwärts
und von Berchtold, Karl in Richtung Faller-Mühle

 

         
Ortsansicht von Süden
Anmerkung :vor der Kirche Sankt Stephanus und der alten Schule
sind die noch sehr jungen Kastanienbäume
unten: altes Kriegerdenkmal mit früherer Umzäunung und 2 Steinlöwen

 



Ansicht von Norden
Anmerkung: rechts Hof von Anton Eirenschmalz, erbaut 1956

 


Dorfansicht von Norden
Anmerkung: Karte links: Bild Nr. 3 Gasthaus Dopfer, Nr. 4 Pension Dessau
                        Karte rechts: Bild Nr. 2 Gut Dessau, Bild Nr.3 Cafe „Haus Fichtl“

 


Luftaufnahme aus dem Jahr 1938
Anmerkung: Der Platz Bäckerei Hölzle ist frei, da dieses  Anwesen (damals Höfler – Hänsler)
am 30.11.1937 abbrannte.

 


Dorfansicht von Norden
Anmerkung: erstes Haus an der heutigen Schongauer Str. (damals Schlaucher), erbaut ca. 1880

 



Luftaufnahme
Anmerkung: Zeit unbekannt

 


Ansicht vom Ballenberg
Anmerkung: Rückansicht der Häuser der St.-Anna -Straße

 


Aufnahme vom Burgberg in Richtung Süden
Anmerkung: An der Schongauer Straße (nach Leicher) steht die 1955/56 erbaute Raiffeisenbank mit Lagerhaus

 



Anmerkung: die neue Schule, eingeweiht 1958
         (ohne Turnhalle)

 


Anmerkung: die neue Schule, eingeweiht 1958 (ohne Turnhalle)

 


Anmerkung: im Vordergrund die Häuser von Kollmann
und Agathe Kögel (heute Hannelore Berchtold)

 


Anmerkung: Pension Fichtl wurde 1949 erbaut

 


Anmerkung: Gasthaus Post – Roather
abgebrochen 2011, heute neues Gemeindezentrum