Information zur Notwasserversorgung
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
zur Sicherung der Trinkwasserversorgung wurde innerhalb kurzer Zeit eine Notwasserversorgung aus Altenstadt für Burggen aufgebaut.
Nach der ersten Anfrage am 24. Juni 2026 folgten umfangreiche Abstimmungen mit den Stadtwerken Schongau, Behörden, Fachfirmen und betroffenen Grundstückseigentümern. Anfang Juli wurden die Planungen abgeschlossen, das Material bestellt und die beteiligten Firmen koordiniert. Die Bauarbeiten begannen am 13. Juli.
Ende Juli waren der Umschluss am Hochbehälter Burggen sowie die hydraulische Installation und der Stromanschluss des Pumpwerks weitgehend fertiggestellt. Anfang August erfolgten die ersten Testläufe und Beprobungen.
Aufgrund einer wiederholten Verkeimung der Pumpe verzögerte sich die geplante Inbetriebnahme. Zum Schutz der Trinkwasserqualität wurde eine neue Pumpe eingebaut und erneut beprobt. Seit dem 21. August 2026 ist die Notwasserversorgung in Betrieb.
Aktuell werden täglich ca. 200.000 Liter für die Notversorgung aus Altenstadt bezogen, um den Tiefbrunnen Ingenried zu entlasten und damit die Trinkwasserversorgung für die Gemeinden Burggen und Ingenried zu sichern.
Der Brunnenstand ist weiterhin kritisch. Alle Bürger sind weiterhin aufgerufen Wasser zu sparen.
Durch die Notwasserleitung müssen täglich mindestens 25.000 Liter Wasser gefördert werden. Dieser notwendige Wasseraustausch verhindert eine Stagnation in den Leitungen und trägt dazu bei, diese dauerhaft keimfrei zu halten.
Langfristig muss sich die Gemeinde Burggen, z.B. durch Erschließung eines neuen Brunnens, um eine zusätzliche Trinkwasserversorgung kümmern.
Ein besonders großer Dank gilt allen beteiligten Behörden, Gemeinden, Unternehmen, Grundstückseigentümern und Helfern. Die schnelle Planung und Umsetzung der Notwasserversorgung war nur durch das außergewöhnliche Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich. Was hier gemeinsam geleistet wurde, ist keineswegs selbstverständlich – es war eine großartige Gemeinschaftsleistung. Vielen herzlichen Dank dafür!
Sandra Brendl-Wolf
Erste Bürgermeisterin
