Starkregen, Hochwasser und monatelange Trockenheit sind die Folgen des Klimawandels, der sich auch in unserer Region immer deutlicher bemerkbar macht. Als Mitglied der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Auerbergland beteiligt sich Burggen deshalb an einem gemeinsamen Ansatz, um unsere Landschaft widerstandsfähiger zu machen: der Schwammregion Auerbergland.
Was steckt hinter dem Begriff „Schwammregion"?
Die Idee ist simpel und wirkungsvoll: Niederschlagswasser soll wie in einem Schwamm aufgenommen und in der Landschaft gespeichert werden, um es bei Bedarf langsam wieder abzugeben – anstatt es schnell über versiegelte Flächen und begradigte Bäche abfließen zu lassen. Früher versickerte Regen ganz natürlich in Wiesen, Mooren und Wäldern. Heute fehlen diese Speicher vielerorts.
Vier Säulen des Projekts
Wasser speichern: Moore, Nasswiesen und naturnahe Böden als natürliche Puffer stärken.
Gewässer renaturieren: Bächen mehr Raum geben, Auen wieder aktivieren.
Orte schützen: Versickerungsflächen, Gründächer und Rückhaltebecken in Siedlungen.
Landwirtschaft stärken: Klimaangepasste Bewirtschaftung und humusreiche Böden fördern.
Was hat Burggen davon?
Gemeinden, die Wasser in der Fläche zurückhalten, schützen sich selbst, aber auch die Orte flussabwärts. Hochwasserspitzen werden gebrochen, die Trinkwasserversorgung gesichert und die Natur gestärkt. Gleichzeitig bleibt die Landschaft auch in heißen Sommern kühler und lebendiger.
Was kann ich persönlich tun?
Jeder und jede kann einen Beitrag leisten: Regenwasser im Garten versickern lassen, weniger Fläche versiegeln, heimische Pflanzen setzen oder Regenwasser in einer Zisterne sammeln. Das sind kleine Maßnahmen, die zusammen viel bewirken.
Weitere Informationen
Möchten Sie mehr erfahren oder sich aktiv einbringen? Hier finden Sie weiterführende Unterlagen: Webseite der ILE Auerbergland: Aktuelle Projekte, Ansprechpartner und Hintergrundinformationen zur Schwammregion – www.auerbergland.de

